Instrumente der Lust

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Ein durchgebogener Rohrstock in den Händen des Partners, ein bestimmender Blick... die Delinquentin fürchtet sich vor dem Augenblick, in dem der Rohrstock durch die Luft pfeifen wird und ihr Hinterteil zum zucken bringen wird... solch eine Situation löst sehr widersprüchliche und aufwühlende Empfindungen aus. Das ambivalente Gefühl, dem Partner gehorchen zu müssen, die Angst vor dem alles durchdringenden Schmerz, den der Rohrstock auslösen wird... verbunden mit dem innigen Wunsch, trotz allem die Dominanz des Partners zu fühlen und sich hingeben zu wollen.
Peitschen, Rohrstöcke, Paddles und was es sonst so alles an Spanking-Instrumenten gibt, können eine sehr reizvolle Bereicherung im Bereich des erotischen Spankings sein, aber sind sie für unsere Neigung tatsächlich von unverzichtbarer Bedeutung?

Nicht unbedingt. Wesentlich ist letztlich die emotionale Beziehung der beiden Partner zueinander. Wenn die zwischenmenschliche Basis getragen ist von gegenseitiger Zuneigung, Vertrauen und sinnlicher Lust aufeinander, genügt ein eindringlicher Blick des Partners, ein paar leise, aber bestimmt gesprochene Worte, und die spezielle Aura von liebevoller Dominanz wird greifbar. Sich in dieser Atmosphäre innig über die Knie des Partners legen zu müssen und seine feste Hand auf dem Hintern zu fühlen, ist unendlich lustvoll und erfüllend.

In diesem Sinne einige Gedanken und Anregungen zu ausgewählten "Instrumenten der Lust":


Hand:
Der Klassiker schlechthin. Im realen Leben ist die flache Hand das gebräuchlichste Mittel, um die Delinquentin einfühlsam, aber auch gut fühlbar zu disziplinieren . Zudem ist dieses "Züchtigungsinstrument" stets verfügbar und kann ohne besondere Vorkehrungen jederzeit zur Anwendung kommen.

Diese Methode ist besonders zur Einführung von Anfängern geeignet, da die Intensität des Schmerzes einfach und individuell zu dosieren ist. Gerne werden Schläge mit der flachen Hand auch von erfahrenen Spankern zum Aufwärmen der Erziehungsfläche eingesetzt.


Bürste:
Eine Haarbürste aus Holz - an sich ein unschuldiger Anblick. Wer sie jedoch schon einmal nachhaltig auf seinem Hinterteil zu spüren bekommen hat, weiß, dass eine Bürste als Züchtigungsinstrument keinesfalls zu unterschätzen ist.
Vom Partner übers Knie gezogen zu werden, Rock nach oben, den nur noch von einem knappen Höschen bedeckten Hintern den Hieben mit der Bürste darbieten zu müssen - eine sehr reizvolle Situation. Es wird weh tun, sehr weh... aber es wird ein lustvoller Schmerz sein, wenn sich die Kehrseite durch die Hiebe mehr und mehr rötet und wie Feuer brennt.
Am Tag nach einer eindringlichen Tracht Prügel mit der Bürste fühlt sich die gezüchtigte Erziehungsfläche deutlich anders an als gewohnt. Sinnlich, weich... sehr empfindlich und von einem leichten Schmerzgefühl durchdrungen.


Paddles aus Holz oder Leder:

Paddles sind in sehr unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Klassisch sind Paddles aus Holz oder aus Leder.

Bei beiden Arten von Paddeln ist für die Art des Schmerz die Beschaffenheit des Materials maßgeblich - eine gelochte Oberflache löst aufgrund des geringeren Luftwiderstandes einen deutlich heftigeren Schmerz aus als ein Paddle mit glatter Oberfläche.

Wesentlich ist auch die Dicke des Paddles - ein dünneres Paddle "beißt" heftiger in den Po, die Wirkungsweise ist jedoch eher auf die Oberfläche beschränkt. Ein Paddle aus dickem Holz oder Leder hingegen verursacht einen satten, aufwühlenden Schmerz, der sich tief im Hintern ausbreitet.
Langsam verabreichte Hiebe mit einem solchen Paddle wirken sinnlich-stimulierend, und dem passiven Partner bleibt dabei die nötige Zeit, jeden einzelnen Hieb tief wirken zu lassen - und zu genießen.


Tawse:
Auf den ersten Blick wirkt eine Tawse, ob als zwei- oder als dreigeteilter Lederriemen, eher harmlos. Wenn die Delinquentin die Wirkung der Tawse noch nicht aus eigenem Empfinden heraus kennt, wird sie gerne unterschätzt. Sie erwartet ein ähnliches Schmerzempfinden wie bei einem breiten Ledergürtel. Das stimmt jedoch in keinster Weise.
Wenn die Tawse auf den Po knallt, ist der Schmerz unbeschreiblich intensiv. Die Hiebe verursachen ein sehr bissiges Brennen, das jede Pore durchdringt. Ein Gefühl wie tausend schmerzhafte Nadelstiche zugleich, das die Sinne betäubt. Darin liegt auch die spezielle Faszination... wenn die Tawse ein ums andere Mal auf den Po klatscht, ist der Schmerz so intensiv und aufwühlend, dass es leicht wird, alle Gedanken loszulassen, frei zu werden, sich "nur" noch den bissigen Hieben und der sich immer stärker ausbreitenden Lust hinzugeben.
Nach kurzer Zeit glühen nicht nur die Hinterbacken, sondern auch andere körperliche Regionen sind von wohliger, lustvoller Hitze durchdrungen.


Teppichklopfer:
Der Gedanke, dass eine selbstbewußte, reife Frau als Sühne für ihre Unarten Hiebe mit dem Teppichklopfer auf den blanken Hintern verabreicht bekommt, ist mit sehr speziellen, eigentümlichen Gefühlen verbunden.
Als erwachsener Mensch vor sich selbst und vor dem Partner zuzugeben, dass in Anbetracht eigenen Fehlverhaltens Schläge aufs Hinterteil wohlverdient sind, fällt nicht gerade leicht. Dies trifft in besonderem Maße zu, wenn der Teppichklopfer, den ich weniger als Instrument des erotischen Flagellantismus, sondern vielmehr als klassisches Züchtigungsinstrument sehe, für die anstehende Bestrafung ausersehen ist.
Die Schlagfläche eines Teppichklopfers ist meist relativ groß, ein einziger Schlag kann die gesamte Erziehungsfläche abdecken. Das tut unsagbar weh, schon nach wenigen Hieben ist es unendlich schwer, den Po halbwegs tapfer dem Teppichklopfer entgegenzurecken. Wichtig dabei ist, dass der aktive Partner der Delinquentin soviel Nähe wie möglich zu geben vermag und ihr beisteht, die wohlverdiente Züchtigung innerlich anzunehmen.
Aufgrund der Größe eines handelsüblichen Teppichklopfers ist es meistens nicht möglich, die Partnerin innig übers Knie zu legen. Die spezielle Wirkung dieses Instrumentes entfaltet sich auch gerade dadurch, dass der Teppichklopfer mit Schwung auf die dargebotene Straffläche klatscht. Ideal ist es, wenn die Partnerin auf dem Bett kniet, ein Kissen unterlegt und ihr ungeschütztes Hinterteil stolz und demütig zugleich zur Züchtigung heraus reckt. Aufgrund der sehr nachhaltigen Wirkung des Teppichklopfers dürfte eine solche Tracht nicht allzu häufig nötig sein...


Rohrstockrute:
Vor dem Partner zu stehen, zu sehen, wie er die Rohrstockrute in Händen hält, sie sachte in seine Handfläche wippen lässt, hat eine eigene Faszination. Reizvoll ist in dieser Situation, wenn der Delinquentin bedeutet wird, sich bis auf BH und Höschen auszuziehen und über einen Hocker zu legen.
Der Kopf zeigt nach unten, der nur mit einem Höschen bekleidete Po ist wunderschön positioniert und bildet die höchste Stelle des Körpers. Ein Gefühl nervösen Unbehagens breitet sich aus und nimmt zu, wenn der Partner an den Po fasst, das Höschen strammzieht und mit der Rohrstockrute - acht flexible, unterschiedlich lange, dünne Rohrstöckchen, die am Griff fest miteinander verbunden sind - sanft die Konturen des Hinterteils nachzeichnet.
Die Schläge mit der Rohrstockrute sind moderat, spielerisch provozierend. Eine sinnliche Einstimmung auf den möglicherweise danach folgenden Rohrstock...


Reitgerte:
Mit bereits rotversohltem Po vor dem Partner zu knien und ihn liebevoll mit dem Mund zu verwöhnen, ist eine sehr reizvolle erotische Kombination.
Wenn der dominante Partner in einem solchen Augenblick voller Lust zur Gerte greift und seine Liebessklavin mit gezielten Hieben auf den Po "motiviert", schwinden die Grenzen zwischen bewusster Wahrnehmung und Ekstase.
Zu dieser Form des Liebesspiels eignen sich am besten flexible Springreitgerten, die am Ende mit einer kleinen Lederschlaufe ausgestattet sind. Damit lassen sich übrigens auch vortrefflich schwerzugängliche Partien des Pos "behandeln".


Peitsche:
Streichelnd fahren die Riemen der Peitsche die Rundungen des Hinterns nach... mit sanften Berührungen verwöhnen sie zärtlich den Po, gleiten sacht über die Schenkel und nähern sich sehr intimen Regionen. Die kühlen Lederriemen entfachen ein erregendes Prickeln im Zentrum der Lust. Die Delinquentin stöhnt dabei leise auf, sie bebt vor Lust...
Eine Peitsche verursacht jedoch auch sehr heftige Schmerzen, wenn sie kraftvoll auf die entblößte Rückseite der Partnerin appliziert wird. Im klassischen Sinne ausgepeitscht zu werden - allein die gedankliche Vorstellung löst ein aufwühlendes, unbehagliches Gefühl aus. Begleitet von lustvollen Empfindungen - dem Partner gänzlich unterworfen zu sein, sich dem Takt seiner Peitschenhiebe hingeben zu müssen, so sehr es auch schmerzt.


Rohrstock:
Die Empfindungen, die ein klassischer Rohrstock auslöst, sind sehr schwierig zu beschreiben. Seine ureigene Ausstrahlung, die sehr spezielle Aura des Rohrstocks ist von äußerst aufwühlender Intensität.
Ein eindringlicher Blick des Partners, der Griff zum Rohrstock... und der Delinquentin wird sehr mulmig zu Mute. Das beklemmende Gefühl wird noch intensiver, wenn sie den Po freilegen und sich über einen Tisch beugen muss. Aufgrund des körperlichen Abstandes zueinander ist es in dieser Position umso wichtiger, der Partnerin das Gefühl inniger Nähe zu vermitteln.
Sich geborgen zu fühlen - auch wenn sie mit nacktem Hintern auf die beißenden Hiebe des Rohrstocks warten muss. Eine unbeschreiblich intensive Situation, wenn beide um die besondere Verbindung zueinander wissen, die sich in diesen Momenten entfaltet.
Das fauchende Geräusch des Rohrstocks... und kurz darauf der alles durchdringende Schmerz, wenn der Rohrstock Strieme um Strieme auf dem Hintern zeichnet. Schläge mit dem Rohrstock sind von sehr nachhaltiger Wirkung.
Manchmal genügt bereits ein eindringlicher Hinweis des Partners auf den eventuellen Einsatz des Rohrstocks, um all zu viel provokantem Übermut Einhalt zu gebieten.